Bernhard Göring - Gefallene des Ersten Weltkriegs aus Raesfeld

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Bernhard Göring

Gefallene I. WK > F - Ha
Name:Göring
Vorname(n):Bernhard Hermann
geboren am:21.02.1881
in:Raesfeld
vermisst:19.07.1918
bei:Soissons (Frankreich)
Beruf:
Schneider
Eltern:Heinrich Göring-Funke und Elisabeth
geb. Schmeink
Familie:verheiratet mit
Anna geb. Dierk
aus Gelsenkirchen,
wohnhaft in Solingen
Bernhard Göring
Personalien:

Bernhard Göring, geb. 21.02.1881 zu Raesfeld, verheiratet mit Anna, geb. Dierk aus Gelsenkirchen, wohnhaft in Solingen, Schneider.

Frau Witwe Anna Göring schreibt:

Solingen, den 02.07.1934: "Am 04. August fuhr Bernhard von hier ab und wurde in Kreuznach eingekleidet. Von hier aus ging es nach Trier und dann zu Fuß durch Luxemburg nach Belgien. Nach schweren Kämpfen erreichten sie Sedan, wo Bernhard dann die erste Verwundung und zwar an der rechten Hand erlitt. Er kam nach Bad Nauheim in das Lazarett und später nach Koblenz. Am 14. September 1915 rückte er zum zweiten Mal ins Feld und kam nach der Champagne. Er war bei dem Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 17, 1. Bataillon. Dort wieder schwere Kämpfe. Den Winter über blieb er im Felde bis zur Schlacht an der Somme 1916.
Am 10.07.1916 zum zweiten Mal verwundet am Ohr. Es folgte Lazarettbehandlung in St. QuentinAvesnes und Neuß am Rhein. An der Somme hatte er mit "Neger-Franzosen" gekämpft. Wie er schilderte, hatte er hier fürchterliche Kämpfe durchzumachen, schlimmer als in der Champagne.

Von Oberstein an der Nahe rückte er zum dritten Mal ins Feld am 17.09.1917 und kam zum Infanterie-Regiment Nr. 145. Bei den Frühjahrskämpfen 1918 in der Nähe von Laon erhielt er das "Eiserne Kreuz". Aus der Nähe von Soissons schrieb er dauernd von erbitterten Kämpfen. Dort lagen sie noch einige Zeit in Reserve. Am 19.07.1918 wurde er vermisst.

Ein Raesfelder Kamerad schrieb, er habe mittags noch mit Bernhard gesprochen, als sie mit ein paar Mann zurückkamen. Bernhard sei in eine Hilfsverbandsstelle gegangen. Sofort darauf hätten die Amerikaner mit Tanks angegriffen, seitdem ist er vermisst."

Bernhard Göring
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